HADERSFELD: BESONDERES DORF IN DER LEBENSREGION BIOSPHÄRENPARK WIENERWALD

 

                                                                                                       

Eine frühe Beschreibung von Hadersfeld findet man im Buch

‚HADERSFELD‘ Von  Konrad Lidmansky und Werner Olbrich

(St. Andrä-Wördern, 2002) und zwar aus der Darstellung des

‚Erzherzogtums unter der Enns (1835): 

……ein Dörfchen mit 31 Häusern in denen 54 Familien mit 110 männlichen

und 136 weiblichen Personen und 30 schulfähige Kinder leben. Den Viehstand bilden 8 Pferde, 3 Ochsen, 36 Kühe und 298 Schafe. Die Einwohner sind mittelmäßig bestiftete Hauer (Bauern, unter denen sich ein Gastwirt, aber kein Handwerker befindet. Angebaut wird Korn und Hafer, sowie auch Obst. Auch betreiben sie den Weinbau und betreiben einen regen Handel mit diesen nach Wien…über Hadersfelder Schicksale in früherer Zeit findet sich nirgends eine Erwähnung.. 

Mittlerweile hat sich der Charakter von Hadersfeld grundlegend geändert von einer Agrargemeinschaft zu einem Dorf in der Natur mit touristischen Anziehungspunkten, in dem  außer ‚Einheimischen‘  viele einen Nebenwohnsitz haben.

Geografisch gesehen  ist Hadersfeld ein Dorf, gelegen am nördlichsten Punkt des Alpenbogens, der im Golf von Genua beginnt. Von 420 meter Seehöhe hat man in verschiedenen Richtungen einen schönen Ausblick auf den Wienerwald, die Wiener Hausberge, die Donau, das Tullnerfeld und Wien.

Touristische Anziehungspunkte in der Umgebung Hadersfeld /Umfeld der Wanderwege (Wienerwald) sind: Obelisk, Glockenturm, Schloß und Schloßkapelle (Fresken), Buschgettl, Tempelbergwarte, Burg Greifenstein, St. Paula Kapelle, Anbindung Riedenwanderweg, weißes Kreuz, Rehabilitationszentrum ‚Weißer Hof‘, Redlingerhütte, Lourdesgrotte, Rotes Kreuz, alter Steinbruch, Pumphäuschen ...u.a.


Zur gastronomischen Versorgung stehen zur Verfügung: Tennisranch im Zentrum von Hadersfeld, Gasthof Brauner Bär in Greifenstein,Gasthof Kutscha in Höflein, verschiedene Heurige und eine Pizzeria in Kritzendorf), die Redlingerhütte (Sommer und Winter geöffnet), der Waldhof bei der Lourdesgrotte (sehr empfehlenswert !)

über die Anzahl Tagesausflugsgästengibt es keine genauen Angaben. Nur schätzungsweise: an einem schönen, sonnigen Wochenende kommen 50-60 Wanderer. Wochentags meistens Schulklassen und / oder 10 Pensionisten auf „Durchwanderung“. Im Winter, wenn Schnee liegt, steigen 15-20 Personen in eine präparierte Langlaufloipe ein.